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Es gibt eine gute Nachricht zum Endes des Jahres hin: Imkern liegt im Trend. Auch in diesem Jahr stieg die Zahl der Neuimker. Zwar sind es meist die kleinen Imkereien und Hobbyimker, die zunehmen, doch gerade das sorgt für eine gute regionale Verteilung und Imker, die sich gewissenhaft um jedes einzelne Volk kümmern. Im Schnitt 7 Völker haben die Imker dabei in Deutschland.

Wer Wert darauf legt, nachhaltig zu imkern, braucht Unterstützung – und gute Möglichkeiten der Vermarktung, damit sich das Ganze auch lohnt. Wir freuen uns, dass Ulli in ihrem „Allgäu Blog“ gerade einen Beitrag über Heimathonig veröffentlicht hat, in dem es genau darum geht. Ob kleine Bienenweide auf dem Balkon, das selbst gebaute Insektenhotel oder die Erkenntnis, dass regionale Honige ein wichtiger Beitrag für unsere Natur sind: Wir alle können dafür sorgen, dass es bei den Imkern wieder brummt >>

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Die Diskussionen um die Schädlichkeit von Glyphosat sind alt. Seit der US-Konzern Monsanto 1974 das Herbizid auf den Markt brachte, sind unzählige Studien und Gegenstudien veröffentlicht worden – mit unterschiedlichen Ergebnissen und viel Misstrauen gegenüber den Quellen. Forscher sollen angeblich bezahlt worden sein, um positive Berichte abzuliefern.  Sicher ist: Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Pflanzenvernichtungsmittel. Es wirkt über die Blätter und hemmt einen lebenswichtigen Stoffwechselprozess in den Pflanzen. Und sicher ist auch, dass dieser Mechanismus eine Wirkung auf Insekten wie Bienen hat. Durch wiederholten Kontakt mit dem Umweltgift schwächt Glyphosat das Immunsystem von Bienen. Ihre Darmflora leidet darunter und die Veränderungen führen zu einer erhöhten Sterblichkeit unter den Insekten. 

Die Zusammenhänge sind noch nicht komplett geklärt. Sicher ist: Bienen- und Honigfreunde verzichten auf Monsanto-Produkte. Ein unkrautfreier Garten kann nicht schöner sein als Bienen und Hummeln auf Blumen zu beobachten…

 

Allgemein, Imker, Über Bienen

Wer zum ersten Mal einen entdeckt, ist oft verblüfft und vielleicht auch ein bisschen erschrocken: So ein Bienenschwarm aus Zehntausenden Bienen ist ein ganz spezielles Gebilde in der Natur! Wer näher kommt und sich auskennt, erkennt die Schwarmtraube klar am Summen und den Bewegungen der Bienen. Mai und Juni sind die beliebtesten Monate für schwärmende Völker; deshalb ein paar Infos für alle, die Imker in ihrer Nähe haben und deshalb von einem Schwarm besucht werden könnten…

Gerne bei schlechtem Wetter oder kurz vor einem Gewitter und oft am neunten Tag nach der Eiablage verlassen 10-30.000 Bienen schlagartig den Bienenstock. Wichtig: Die Königin gibt das Signal – ohne sie verlässt keiner den heimatlichen Bienenstock. Meist suchen sich die ausgeschwärmten Bienen dann in der Nähe einen geeigneten Zweig oder Ast, an dem sie sich von neuem versammeln  und ausruhen. Kundschafter-Bienen fliegen von dort einzeln los, um die Umgebung nach passenden Unterkunften abzusuchen. Morsche Bäume mit Nisthöhlen sind traditionell beliebte Unterkünfte, werden aber nur noch selten gefunden. Umso wichtiger, den Bienen wieder ein Zuhause zu geben und jetzt einen Experten  zu verständigen. Bitte versuchen Sie nicht, einen Schwarm zu berühren oder gar selbst einzufangen. Aus den grundsätzlich friedlichen Wesen könnten in diesem Zustand sonst aggressive Insekten werden.

Unsere Tipps zum Entfernen eines Bienenschwarms:

  • Stellen Sie sicher, dass es sich wirklich um Bienen (und nicht Wespen) handelt. Tipps zur Unterscheidung gibt es hier: Kennzeichen eines Bienenschwarms >>
  • Kennen Sie einen Imker in der Nähe? Prima, rufen Sie ihn an und verständigen ihn über den Schwarm und den genauen Fundplatz. Er wird versuchen, den Schwarm vorsichtig einzufangen und sicher zu bergen.
  • Sie kennen keinen Imker und möchten den Schwarm dennoch sicher entfernen lassen? Dann sind Sie bei der Schwarmbörse genau richtig >>
  • Wichtig: Nur wenn die Bienenkönigin mit eingefangen werden konnte, wird der gesamte Schwarm von dannen ziehen und nicht wiederkommen. Warten Sie bzw. prüfen Sie mit dem Imker genau, ob das der Fall ist.

Hier ein Video aus Aitrach, wo wir vor kurzem beim erfolgreichen Bergen eines Bienenschwarms dabei sein konnten >>

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Der Frühling ist da und mit ihm das Summen der ersten Bienen, Hummeln, Käfer und Schmetterlinge. Leider ist in den letzten Jahren die Zahl der Insekten dramatisch zurückgegangen. Schuld daran ist die Belastung der Natur durch Chemikalien in der Landwirtschaft.  Mehr als Dreiviertel aller wild wachsenden Pflanzen sind jedoch auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Sterben sie aus, gibt es auch diese Pflanzen und ihre Früchte nicht mehr. Nicht zuletzt: Die meisten Insekten sind eine wichtige Nahrungsquelle für andere Tiere. Rund 60 Prozent aller Vogelarten ernähren sich davon.

Gründe genug, sich 2018 um den Schutz und Bestand unserer heimischen Insekten zu kümmern! Wie wäre es zum Beispiel mit dem Bau eines eigenen Insektenhotels? Das macht Spaß und das Ergebnis schmückt jeden Garten. Bastelanleitungen und Tipps zum Aufbau gibt es beim NABU >> oder auch bei insekten-hotels.de >>

Wer nicht so praktisch veranlagt ist, kann sich inzwischen auch in fast jedem Baumarkt die Materialien sowie fertige Insektenunterkünfte kaufen.

Nicht nur die Bienen, sondern die gesamte Natur wird es allen Hotelbauern danken…

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Irgendwie ist dieser Sommer zu schnell vorbei gegangen: Gefühlt lagen wir gerade noch in der Sonne und dachten an die nächste Abkühlung – und schon ist wieder Herbst- und Kaminzeit, draußen tobt Sturmtief „Sebastian“ mit Regen. Damit dieser Wechsel nicht ganz so hart ausfällt: Probieren Sie mal ein frisches Glas Honig aus der Ernte 2017. Wir  haben ganz wunderbare neue Sorten und Imker dazu bekommen in diesem Jahr. So zum Beispiel den Sommerhonig von Imker Berthold Kappe aus Delmenhorst >> oder auch den sehr aromatischen Sommerblütenhonig aus den Düsselauen von Imker Jeremias Bruker >>

Genießen Sie die neuen Honige und verlängern Sie so Ihren Sommer – zumindest auf dem Frühstückstisch ein bisschen:-)

 

Allgemein, Honig, Imker, Über Bienen

Imker Zettel hat seine Bienen auch dieses Jahr wieder gesund durch den Winter gebracht, weil er sie wirksam gegen einen zu starken Befall mit Varroa-Milben geschützt hat. Dabei setzt er nicht auf Medikamente…

So bleibt der Honig ein reines Naturprodukt und ein unbedenklicher Genuss. Die Honige von Imker Franz Zettel können Sie hier kaufen >>

Veröffentlichung des obigen Mitschnitts mit freundlicher Genehmigung von Radio Euroherz
Neue Welle „Antenne Hof“, Hörfunk- und Fernsehprogrammanbieter GmbH, Pfarr 1, 95028 Hof/Saale.
Web: www.euroherz.de

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Die online gekaufte Bienenkönigin kann das verwaiste Bienenvolk retten.

Bienenkönigin kaufen
Bienenkönigin kaufen

Der Winter ist vorrüber und er war wieder hart für die Bienen. So manche Bienenkönigin hat es nicht geschafft und das Bienenvolk ist nun auf sich allein gestellt. Ohne eine Königin haben die Bienen keine Chance, länger als ein paar wenige Wochen zu überleben. Um das Volk zu retten, muss der Imker schnell eine neue Bienenkönigin kaufen. Die gekaufte Königin kann in das bestehende Bienenvolk eingesetzt werden und wenn alles gut läuft, wird sie von den anderen Bienen akzeptiert. Das Volk ist dann gerettet und kann mit der neu gekauften Bienenkönigin in den Frühling starten.

Ist es sinnvoll, die Bienenkönigin online zu kaufen?

Eine Bienenkönigin online zu kaufen, ist für viele Imker eine gute Lösung. Deshalb haben wir bei Heimathonig auch Bienenköniginnen im Angebot für den Online-Verkauf. Die Königin kommt dann von einem erfahrenen Bienenzüchter, der persönlich für die Gesundheit und Vitalität der Bienenkönigin einsteht.

Der Versand der Bienenkönigin nach dem Online-Kauf ist heute auch kein Problem mehr. In direkter Absprache mit dem Bienenzüchter wird die Königin mit einigen Begleitbienen so verschickt, dass sie innerhalb kürzester Zeit bei ihrem neuen Bienenvolk ankommt. Seit Imker bei Heimathonig Bienenköniginnen online kaufen können, gab es noch keine Verluste durch den Versand der Königinnen.

 

Allgemein, Rezepte mit Honig

Honig-Dill-Senf-Sauce

Honig-Senf-Saucen sind die Klassiker zu Graved Lachs oder Räucherlachs. Wer nur die im Supermarkt mitgelieferten Tütchen kennt, hat viel verpasst. Kaum eine Sauce ist so leicht zu machen und zu variieren. Zwei Beispiele, mit denen Sie Ihre Gäste beeindrucken können:

1. Lindenhonig mit Dijon-Senf
Die mentholige Note von Lindenhonig ergänzt den feinen Weißwein im Dijon-Senf perfekt.

2. Waldhonig mit mittelscharfem Senf
Das malzige Aroma des Waldhonigs verbindet sich hervorragend mit dem würzigen Senf.

Der Clou

Geben Sie bei der malzigen Variante noch einen kleinen Schuss rauchigen Whisky hinzu! Die Raucharomen des Whiskys sind komplexer als die vom Lachs und werten den edlen Fisch so nochmal auf. Spannend!

Zutaten und Zubereitung

Zu gleichen Teilen Honig, Senf und Dill.
Hier können Sie Lindenhonig kaufen >>
Hier können Sie Waldhonig kaufen >>
Die Sauce aus je einem Esslöffel reicht für 250g Lachs.

Den Honig in eine Schale geben und vorsichtig in der Mikrowelle verflüssigen. Das dauert nur Sekunden: Sobald am Rand etwas Honig flüssig wird, einfach umrühren. Die Wärme reicht dann schon aus, um den gesamten Honig flüssig zu machen.

Senf und kleingehackten Dill hinzugeben und alles vermengen. Fertig.

Allgemein, Rezepte mit Honig

Lebkuchen mit Honig

Der Clou

In der klassischen Weihnachtsbäckerei wird oft Buchweizenhonig für Lebkuchen verwendet. Das ist zum einen ein teurer Spaß und zum anderen wird das Aroma der Lebkuchen dadurch noch schwerer. Wir haben nach einer frischen Alternative gesucht und sind jetzt fündig geworden: mit Lindenhonig!

Der Lindenhonig hat einen ganz tollen Effekt: Er bringt ein frisches, leicht zitroniges Aroma dazu. Wir waren von diesem Aroma jedenfalls so begeistert, dass wir gegenüber dem ursprünglichen Rezept auf rund 1/3 des Zitronats und Orangeats verzichteten.

Indem wir den Honig für die Verarbeitung sachte verflüssigen, lässt sich der Teig prima bearbeiten und die Lebkuchen werden richtig weich und saftig. Perfekt für alle, die nicht schon Monate vor Weihnachten angefangen haben zu Backen: Die Lebkuchen müssen nicht mehr lagern und reifen, sondern können sofort vernascht werden!

Dieses Rezept haben wir von Imker Zettel bekommen. Kennen lernen >>

Zutaten

250 g Haselnüsse
250 g Mandeln
150 g Lindenhonig | Lindenhonig kaufen >>
Alternativ: Buchweizenhonig kaufen >>
150 g Zucker
70 g Zitronat
70 g Orangeat
3-4 Teelöffel Lebkuchengewürz
5 Eier
abgeriebene Schale je einer unbehandelten Zitrone und Orange
Oblaten – rund oder eckig

Zubereitung

Haselnüsse und Mandeln mit der Schale reiben, die gehackten Mandeln und die Gewürzmischung  untermischen.
Honig knapp auf Handwärme erwärmen, so dass er gerade so flüssig wird. Eier und Zucker sehr schaumig rühren und den Honig leicht unterrühren.

Orangeat und Zitronat ganz fein hacken. Orangeat, Zitronat und Orangen- und Zitronenschale unterrühren, dann die Nussmischung locker unter die Schaummasse ziehen.

Den Teig gleichmäßig auf Oblaten streichen und bei 160° ca 20 Min. backen.

Die Lebkuchen sollten sich nur leicht verfärben.

Je nach Geschmack mit Kuvertüre oder Zuckerguss und Verzierungen wie Nüssen verfeinern.

Viel Spaß beim Ausprobieren!