Über Heimathonig

Es gibt eine gute Nachricht vorweg: Alle, die sich mit uns auf die neue Seite von Heimathonig.de freuen, brauchen keine Angst vor Stacheln zu haben! Niemand muss sich in die Kunst der Bienenzucht einlesen, Bienenhäuschen kaufen und aufstellen, Waben pflegen und all die Grundregeln der Imkerei lernen, um an leckeren Honig ranzukommen. Und es kommt noch besser: Dank Heimathonig muss auch niemand mehr verzweifelt vor dem Supermarktregal stehen, in dem so genannter Honig aus Ungarn, Paraguay oder den USA steht. Nicht, dass wir generell was gegen Produkte aus diesen Ländern haben, nein, sicher nicht. Wir haben nur was gegen Produkte, deren Herkunft wir nicht wirklich kennen, deren Inhaltsstoffe kaum oder falsch deklariert werden und die zudem die heimische Produktion von gutem und echtem Honig schwächen. Nicht zu vergessen: Der unersetzliche Beitrag der Bienen zur Bestäubung all unserer Nutzpflanzen vom Apfel bis zur Zwetschge.

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Über Bienen

Draußen ist es klirrend kalt und Schnee bedeckt die Pflanzen. Irgendwie nicht die Zeit, in der Bienen aktiv sind oder gar Pollen sammeln können. Doch was machen die kleinen geflügelten Honigsammler im Winter?

Flügelschlagen statt Honig sammeln

Die Antwort: Sie halten Winterruhe – und bleiben im Bienenstock. Allerdings machen Bienen keinen Winterschlaf, sie würden sonst sterben. Vielmehr horten sie sich zu so genannten „Bienentrauben“ zusammen. Die Tiere in den äußeren Schichten der Traube produzieren durch Vibrieren ihrer Muskulatur und Flügelschlagen Wärme. Dabei ermüden sie natürlich irgendwann, kühlen ab und rücken dann nach innen in die Mitte, um neues Futter aufzunehmen. Ausgeruhte Tiere aus dem Zentrum der Traube tauschen mit ihnen den Platz.

Auf diese intelligente Weise schützen sich Bienen selbst sowie ihre Königen vor dem Erfrieren. Im Innern der Traube liegt die Temperatur stets bei sommerlichen 25 °C. Der Stoffwechsel der Bienen wird stark heruntergefahren. Sie zehren lediglich von den Vorräten, die sie im Bienenstock finden. Manche Imker füttern in dieser Zeit Zucker hinzu, um diese Vorräte aufzustocken. Wichtig ist zudem die Kontrolle; Schädlinge haben sonst leichtes Spiel und könnten ganze Völker über den Winter vernichten.

Die Methode der Bienen funktioniert auch im Vergleich ausgezeichnet. Bei Hummeln und Wespen sterben fast alle Tiere und nur die Königinnen überwintern. Bei den Bienen schaffen es quasi die vollständigen Völker, die harte Jahreszeit zu überdauern. Und während Hummeln und Wespen in jedem Frühjahr erst mühsam wieder einen Staat aufbauen müssen, schwärmt das Bienenvolk schon bei den ersten Sonnenstrahlen wieder aus, um Pollen und Nektar für die leckeren Produkte von Heimathonig.de zu sammeln…