Honig

Die Zeiten, als Biowaren nur was für fundamentalistische Ökos waren, sind längst vorbei. Viele, insbesondere anspruchsvolle Kunden bevorzugen heute naturbelassene Lebensmittel ohne Zusatzstoffe. Biowaren kommen damit raus aus ihrer Schrumpelecke und landen auch in normalen Supermärkten sowie natürlich im Internet.

Die Zahl der Anbieter von Bio-Lebensmitteln nimmt dabei stetig zu. Nicht nur zur Freude von Verbrauchern, denn wie soll man im Einzelfall wissen, welches Nahrungsmittel berechtigt als „Bio“ deklariert wird und welches nicht? Das kunterbunte Wirrwarr bei den zahlreichen Bio-Logos trägt nicht zur Erhellung bei. Immerhin ein einheitliches EU-Bio-Logo gibt es nun seit Anfang Februar 2010, das ab 1. Juli 2010 gültig ist. Das hellgrüne Euro-Blatt steht für Bioprodukte, die nach den EG-Rechtsvorschriften für ökologischen Landbau hergestellt wurden.

Doch welche Richtlinien gelten für Honig? Wie kann ich als Verbraucher Bio-Honig von konventionellem unterscheiden? Continue Reading

Allgemein

© Maja Dumat/pixelio.de

Auch wenn es noch im Geheimen geschieht und nicht für alle sichtbar ist: Heimathonig wächst und gedeiht. Wir vom Heimathonig-Team freuen uns in den letzten Tagen über zahlreiche Neuanmeldungen von Imkern aus ganz Deutschland. Von Nordfriesland über den Thüringer Wald bis ins Allgäu sind nun schon Punkte auf unserer Deutschlandkarte vertreten, das ist klasse!

Die Entscheidung für Heimathonig.de ist in jedem Fall eine clevere: Jeder Imker, der bis zum offiziellen Start Ende März sein Imkerprofil ausfüllt und uns Honig zum Weiterverkauf anbietet, erhält zusätzlichen Service kostenlos. Wer sich jetzt an den Start begibt und registriert, profitiert zudem von der Möglichkeit, viel Feedback einbringen und seine Ideen platzieren zu können.

Mitmachen und weitersagen lohnen sich also. Und wir freuen uns über weitere Imker, gerne auch mit selteneren Honigsorten im Angebot wie Löwenzahn-, Kastanien- oder Heidehonig. Einfach eine kurze Mail schreiben an info@heimathonig.de, wir melden uns umgehend.

Fleissige Grüße aus der Honigseiten-Fabrik

Heike vom Heimathonig-Team

Allgemein

Da kann der Terminkalender noch so voll sein, der Apisticus-Tag ist für viele Imker ein Muss. Am 6. und 7. Februar 2010 werden wieder über 1.200 von ihnen nach Münster strömen, zum inzwischen 19. Mal. Das Motto gibt die Richtung vor: „Gemeinsam in die Zukunft – Chancen für Imkerei und Landwirtschaft“. Heimathonig.de verkörpert dieses Motto regelrecht: Wir bieten Imkern eine gemeinsame Plattform, um die große Chance unserer Zeit erfolgreich zu nutzen: das Internet. Da ist es uns eine ganz besondere Freude, dass der APIS e.V. auf seinem Stand beim Apisticus-Tag auch über Heimathonig.de informiert. Wir freuen uns sehr, dass unsere junge Idee bereits so nett unterstützt wird. Continue Reading

Imker

© H. Brunken/pixelio.de

Egal ob Autos, Wurst oder Joghurt: Marketing und Imagekampagnen gibt es mittlerweile für fast alles. Nach Werbung für Honig aus Deutschland sucht man lange – und wird kaum fündig. Honig ist eins der wenigen Produkte, das von der Werbung noch immer stiefmütterlich behandelt wird. Aus Sicht der Konsumenten ist sie quasi nicht vorhanden. Die Gründe sind klar: Imker verstehen viel von ihrem Handwerk, können alleine am Markt aber wenig ausrichten. Das gilt natürlich ganz besonders für Imagekampagnen. Gleichzeitig sind die deutschen Imker massiven Honigimporten aus dem Ausland ausgesetzt. 

Mehr Honig und bessere Preise
Leider sind die Folgen des fehlenden Marketings inzwischen deutlich: Der Qualitätsunterschied zwischen importierten Honigen aus dem Ausland und kontrolliertem Honig deutscher Imker ist vielen Käufern nicht bewusst. Sie greifen zum vermeintlich billigeren Glas (Honig vom Imker aus der Region ist nicht teurer!) im Supermarkt, ohne zu wissen, was wirklich drin steckt. Viele Imker mussten aus diesem Grund in den vergangenen Jahren Bienenvölker reduzieren und produzieren nun weniger Honig. Mit den bekannten Folgen auch für die Natur. Honig aus Deutschland hat nur noch einen Marktanteil von rund 20 Prozent im eigenen Land. Das ist viel zu wenig!

Was Heimathonig.de für Imker leisten kann
Wir wollen Imkern helfen, ihre Bekanntheit zu erhöhen und den Wert des eigenen Honigs zu stärken. Wie wir das machen? Dazu nutzen wir vor allem das Internet, machen auf regionale Imker aufmerksam, unterstützen im Marketing und können so neue Kunden gewinnen. Als Verbund sehr vieler Imker aus Deutschland können wir viel mehr Aufmerksamkeit erzielen, als das dem einzelnen Imker möglich ist. Kurzum: Wir sorgen dafür, dass gute Imker und Honigliebhaber in Deutschland wieder zueinander finden. Am Ende profitiert der einzelne Imker ganz direkt davon: Mit der Teilnahme an Heimathonig.de steigert er seinen Direktverkauf. Und wir freuen uns über jeden, der uns dabei unterstützen kann.

Ideen oder Anregungen? Jederzeit gerne –  direkt hier als Kommentar im Blog oder an info@heimathonig.de

Heike vom Heimathonig-Team

Allgemein, Über Heimathonig

Klar: Das Beste ist, direkt beim Imker in der Nachbarschaft einzukaufen. Einen netten Spaziergang oder eine Radtour am Wochenende machen und ‚meinen‘ Imker persönlich besuchen. So kann ich mich selbst von der Qualität des Honigs überzeugen und häufig auch verschiedene Sorten probieren. Ich bekomme vom Imker den regionalen Lieblingshonig und schütze gleichzeitig die Umwelt in meiner Nachbarschaft. Das Schöne: Bei Heimathonig.de finden Sie bald ausgewählte Imker in Ihrer Nähe. Und dann kann es losgehen mit dem Spaziergang… Continue Reading

Über Heimathonig

© Susanne Schmich/pixelio.de

Was ist Heimathonig?
Honig ist ein Produkt, bei dem wir besonderen Wert auf die Herkunft legen. Weil wir wissen, dass Herkunft den Unterschied macht: Wo flogen die Bienen aus? Was wurde gesammelt? Wer hat den Honig erzeugt und wann? Mit dem Wissen um den Ursprung eines Produkts steigert sich der Genuss. Und Honig ist ein ganz besonderer Genuss direkt aus der Natur.
Das flüssige Gold ist zudem ein Naturprodukt, das Menschen seit Jahrtausenden herstellen und genießen. Mit Heimathonig geben wir einem traditionellen Handwerk Raum für Anerkennung und den Imkern die Chance, ihren Honig direkt an Kunden mit Wertschätzung verkaufen zu können. Continue Reading

Über Heimathonig

Es gibt eine gute Nachricht vorweg: Alle, die sich mit uns auf die neue Seite von Heimathonig.de freuen, brauchen keine Angst vor Stacheln zu haben! Niemand muss sich in die Kunst der Bienenzucht einlesen, Bienenhäuschen kaufen und aufstellen, Waben pflegen und all die Grundregeln der Imkerei lernen, um an leckeren Honig ranzukommen. Und es kommt noch besser: Dank Heimathonig muss auch niemand mehr verzweifelt vor dem Supermarktregal stehen, in dem so genannter Honig aus Ungarn, Paraguay oder den USA steht. Nicht, dass wir generell was gegen Produkte aus diesen Ländern haben, nein, sicher nicht. Wir haben nur was gegen Produkte, deren Herkunft wir nicht wirklich kennen, deren Inhaltsstoffe kaum oder falsch deklariert werden und die zudem die heimische Produktion von gutem und echtem Honig schwächen. Nicht zu vergessen: Der unersetzliche Beitrag der Bienen zur Bestäubung all unserer Nutzpflanzen vom Apfel bis zur Zwetschge.

Continue Reading

Über Bienen

Draußen ist es klirrend kalt und Schnee bedeckt die Pflanzen. Irgendwie nicht die Zeit, in der Bienen aktiv sind oder gar Pollen sammeln können. Doch was machen die kleinen geflügelten Honigsammler im Winter?

Flügelschlagen statt Honig sammeln

Die Antwort: Sie halten Winterruhe – und bleiben im Bienenstock. Allerdings machen Bienen keinen Winterschlaf, sie würden sonst sterben. Vielmehr horten sie sich zu so genannten „Bienentrauben“ zusammen. Die Tiere in den äußeren Schichten der Traube produzieren durch Vibrieren ihrer Muskulatur und Flügelschlagen Wärme. Dabei ermüden sie natürlich irgendwann, kühlen ab und rücken dann nach innen in die Mitte, um neues Futter aufzunehmen. Ausgeruhte Tiere aus dem Zentrum der Traube tauschen mit ihnen den Platz.

Auf diese intelligente Weise schützen sich Bienen selbst sowie ihre Königen vor dem Erfrieren. Im Innern der Traube liegt die Temperatur stets bei sommerlichen 25 °C. Der Stoffwechsel der Bienen wird stark heruntergefahren. Sie zehren lediglich von den Vorräten, die sie im Bienenstock finden. Manche Imker füttern in dieser Zeit Zucker hinzu, um diese Vorräte aufzustocken. Wichtig ist zudem die Kontrolle; Schädlinge haben sonst leichtes Spiel und könnten ganze Völker über den Winter vernichten.

Die Methode der Bienen funktioniert auch im Vergleich ausgezeichnet. Bei Hummeln und Wespen sterben fast alle Tiere und nur die Königinnen überwintern. Bei den Bienen schaffen es quasi die vollständigen Völker, die harte Jahreszeit zu überdauern. Und während Hummeln und Wespen in jedem Frühjahr erst mühsam wieder einen Staat aufbauen müssen, schwärmt das Bienenvolk schon bei den ersten Sonnenstrahlen wieder aus, um Pollen und Nektar für die leckeren Produkte von Heimathonig.de zu sammeln…