Auch wenn die klirrende Kälte in diesem Winter bislang ausgeblieben ist: Es ist nicht die Zeit, in der Bienen aktiv sind oder gar Pollen sammeln können. Doch was machen die kleinen geflügelten Honigsammler im Winter?
Flügelschlagen statt Honig sammeln
Die Antwort: Sie halten Winterruhe – und bleiben im Bienenstock. Allerdings machen Bienen keinen Winterschlaf, sie würden sonst sterben. Vielmehr horten sie sich zu so genannten „Bienentrauben“ zusammen. Die Tiere in den äußeren Schichten der Traube produzieren durch Vibrieren ihrer Muskulatur und Flügelschlagen Wärme. Dabei ermüden sie natürlich irgendwann, kühlen ab und rücken dann nach innen in die Mitte, um neues Futter aufzunehmen. Ausgeruhte Tiere aus dem Zentrum der Traube tauschen mit ihnen den Platz.
Auf diese intelligente Weise schützen sich Bienen selbst sowie ihre Königen vor dem Erfrieren. Im Innern der Traube liegt die Temperatur stets bei sommerlichen 25 °C. Der Stoffwechsel der Bienen wird stark heruntergefahren. Sie zehren lediglich von den Vorräten, die sie im Bienenstock finden. Manche Imker füttern in dieser Zeit Zucker hinzu, um diese Vorräte aufzustocken. Wichtig ist zudem die Kontrolle; Schädlinge haben sonst leichtes Spiel und könnten ganze Völker über den Winter vernichten.
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Die Methode der Bienen funktioniert auch im Vergleich ausgezeichnet. Bei Hummeln und Wespen sterben fast alle Tiere und nur die Königinnen überwintern. Bei den Bienen schaffen es quasi die vollständigen Völker, die harte Jahreszeit zu überdauern. Und während Hummeln und Wespen in jedem Frühjahr erst mühsam wieder einen Staat aufbauen müssen, schwärmt das Bienenvolk schon bei den ersten Sonnenstrahlen wieder aus, um Pollen und Nektar für die leckeren Produkte von Heimathonig.de zu sammeln…

Wer zum ersten Mal einen entdeckt, ist oft verblüfft und vielleicht auch ein bisschen erschrocken: So ein Bienenschwarm aus Zehntausenden Bienen ist ein ganz spezielles Gebilde in der Natur! Wer näher kommt und sich auskennt, erkennt die Schwarmtraube klar am Summen und den Bewegungen der Bienen. Mai und Juni sind die beliebtesten Monate für schwärmende Völker; deshalb ein paar Infos für alle, die Imker in ihrer Nähe haben und deshalb von einem Schwarm besucht werden könnten…
Auf unserer Website geht es meist darum, die Honige der Imker als besonders leckeres Genussmittel zu beschreiben. Doch im Grunde geht es um so viel mehr: Wir brauchen Bienen für die Bestäubungsleistung von Nutz- und Kulturpflanzen. Und wir brauchen eine Umwelt, die Bienen einen Lebensraum bietet. Im aktuellen Interview mit dem Online-Magazin LifeVerde.de lesen Sie mehr über die Hintergründe von Heimathonig.de, die Frage, warum regionaler Honig gut ist für uns und die Umwelt – und was Eisbären mit Bienen gemeinsam haben.
Jetzt sieht man sie wieder auf den blühenden Blumenwiesen und auf Büschen: die Hummeln. Dabei haben sie das kühle Frühjahr besser vertragen als ihre Verwandtschaft, die Honigbienen. Hummelköniginnen sind schon ab wenigen Plusgraden Außentemperatur unterwegs und wollen dann einen neuen Hummelstaat gründen. Dazu suchen sie ein passendes Nest: Das kann eine kleine Erdhöhle wie ein Mauseloch sein oder ein hohler Baumstamm.


