Wir freuen uns, dass immer mehr Menschen sich für die Bienen einsetzen. Einer von denen, die dies mit besonders viel Engagement tun, ist Imker Christian Bourgeois von den Bienenrettern. Für die Gründung eines Sozialunternehmens hat er eine Crowdfunding Kampagne auf www.startnext.com/bienenretter gestartet.
Ein Stipendium für Imker und ihre Bienen

Bienenhaltung ist kein Zuckerschlecken – und auch das Honigschlecken bleibt oft aus. Wer sich um Bienen kümmert, trägt Sorge für ihre Gesundheit und muss doch häufig erleben, dass die Mühe nicht belohnt wird. Den vergangenen Winter haben wieder rund 20 Prozent der Bienenvölker nicht überlebt.
Mehr Imker – weniger Bienen?
Viele Imker bauen die verlorenen Bienenvölker nicht wieder auf. Stattdessen verzichten sie darauf, Honig zu verkaufen und halten ihre Bienen nur noch für den Eigenbedarf. Das wird zunehmend zum Problem: Die Bienen fehlen bei der Bestäubung von Wild- und Nutzpflanzen. Und immer mehr Verbraucher müssen auf Supermarkthonig ausweichen, wenn das Angebot an regionalem Honig weiter sinkt. Dieser Teufelskreis zu Lasten der Natur lässt sich durchbrechen, wenn die Imker einen fairen Preis für ihren Honig bekommen, ohne dass der Verkauf viel zusätzliche Arbeit macht. Kurzum: Lohnt sich die Imkerei, werden mehr Bienen gehalten.
100 Imker profitieren davon
Wer die Zahl seiner Völker vergrößert, verdient Respekt – und Unterstützung! Das Team von Heimathonig.de hilft diesen Imkern nun kostenlos bei der Honig-Vermarktung. Dazu bietet Heimathonig.de erstmalig ein Imker-Stipendium. 100 Imker sind eingeladen, sich von den Heimathonig-Profis kostenlos bei der Honig-Vermarktung helfen zu lassen. Das Stipendium beinhaltet die Online-Präsenz auf Heimathonig.de sowie individuelle Beratung zu vielen weiteren Vermarktungs-Themen wie dem Gestalten von Etiketten, der Preisfindung oder dem Erschließen weiterer Vertriebskanäle. Das Stipendium hat einen Wert von über 100 Euro.
Jetzt bewerben und mitmachen!
Wer kann mitmachen und sich fürs Stipendium bewerben? Alle Imker in Deutschland, die die Zahl ihrer Bienenvölker in diesem Jahr vergrößern wollen. Die Bewerbung für dieses Stipendium ist unter „Honig verkaufen mit Heimathonig.de„oder per E-Mail an info@heimathonig.de bis zum Johannistag am 24. Juni 2015 möglich.
Viel Glück und auf gutes Summen
Heike vom Heimathonig-Team
Das ist neu bei Heimathonig.de
Alles neu – macht manchmal schon der April. Wir haben in den letzten Monaten an vielen Baustellen gleichzeitig gearbeitet, um Ihnen jetzt etwas Neues präsentieren zu können: unsere komplett aktualisierte Website Heimathonig.de mit vielen neuen Funktionen. Was genau an der Seite neu ist, erkennt man vielleicht nicht auf den ersten Blick. Die Software arbeitet ja idealerweise im Hintergrund und ohne aufzufallen. Deshalb hier in Stichpunkten die wichtigsten Verbesserungen:
- Suchen und Finden: Es gibt eine verbesserte Suchfunktion und Filter für beliebte Kategorien wie „Bio-Honig“
- Die gesamte Seite ist optimiert für Smartphones und Tablets
- Neue Navigationspunkte und verbesserte Produktpräsentation
- Kunden haben die Möglichkeit der Sendungsverfolgung und wissen künftig genauer, wann ihr Paket ankommt
- Registrierte Kunden profitieren von unserer Merkfunktion und dem Newsletter mit besonderen Honigangeboten
Klar: Es gibt noch einige Baustellen und offene Punkte. Wir sind dran, sie zu schließen und das Angebot beständig weiter zu verbessern. Deshalb freuen wir uns auch über jedes Feedback, Lob und Tadel zur Seite. Nur so können wir gemeinsam das beste Angebot schaffen: für die Imker und Honigfreunde und für unsere Bienen.
Wie gut ist billiger Honig?
Die Antwort auf diese Frage kennen Honigfreunde bei Heimathonig natürlich. Sobald Honige aus EG und Nicht-EG-Ländern gemischt im Supermarkt daherkommen, leidet die Qualität: Die Honige werden wahllos vermischt, viel zu stark erhitzt, lange gerührt und weisen am Ende eine deutlich geringere Enzymaktivität bei einem hohen HMF-Gehalt aus. Nichts, was uns auf der Zunge begeistern könnte – oder gar gesund wäre. Die europäischen Richtlinien werden dabei zwar eingehalten, doch die in Deutschland geltenden – strengeren – Qualitätsrichtlinien des Deutschen Imkerbunds nicht.
Hier der Beitrag vom NDR aus der Reihe „Markt“ mit einer Verkostung verschiedener Supermarkthonige >>
Wir bieten Ihnen bei uns ausschließlich Honige direkt vom Imker: Viele der Imker kennen wir darüber hinaus persönlich oder stehen in regelmäßigem Kontakt zu Ihnen. Das schafft Vertrauen – ins Produkt und seine einzigartige Qualität. Überzeugen Sie sich selbst!
PS: Wir überarbeiten derzeit die Website. In Kürze wird es eine Suchfunktion für Honige und Imker geben – und auch die Möglichkeit, nach Bio-zertifizierten Honigen zu suchen.
Honigseminar im Allgäu: Wer macht mit?
Dass Honig lecker ist, wissen wir schon. Aber wussten Sie auch, dass es in Deutschland über 200 verschiedene Sortenhonige gibt? Einige davon nur in ganz bestimmen Regionen? Oder dass Honig in einigen neueren Studien mehr Wirksamkeit bei Erkältungskrankheiten gezeigt hat als die meisten verschreibungspflichtigen Medikamente?
Viele Infos rund ums flüssige Gold und eine spannende Verkostung gibt es ab diesem Jahr in drei verschiedenen vhs-Kursen in der Region Allgäu. Wer Lust und Zeit hat, ist herzlich willkommen mitzumachen!
Mehr Infos und Anmeldemöglichkeiten gibt es auf den Seiten der vhs Leutkirch zum Honigseminar am 28. März 2015 >>, und am 9. Mai 2015 bei der vhs in Aitrach >> . Im neuen Herbstsemester wird es dann einen weiteren Kurs in Memmingen geben, Ort und Zeit geben wir rechtzeitig bekannt.
Wir freuen uns auf viele Honigfreunde und ein spannendes Seminar mit vielen süßen Überraschungen!
Auf ein Neues! – mit leckerem Honiglippenbalsam
Die Feiertage sind vorbei – ein neues, hoffentlich gutes Honigjahr 2015 hat begonnen. Und während die Bienen ihre Winterruhe halten, können wir uns mal mit dem Rezept einer begeisterten Honigfreundin beschäftigen, das sie uns geschickt hat. Es sorgt für samtweiche Lippen auch mitten im kalten Frost – und für gute Laune aufgrund der feinen Aromen.
Rezept für Lippenbalsam mit Honig
Man braucht dazu:
- 1 Glas wie zB ein altes Honigglas, heißes Wasser, einen Topf und einen ausrangierten Löffel
- 2 TL Bienenwachs
- 2 TL Öl (Olivenöl oder Jojobaöl)
- 1 TL Honig
- Eine Aromazutat nach Lust + Laune wie Kokosöl, Zimt oder Vanille
- Eine leere Lippenstifthülse oder ein anderes sauberes Gefäß
So geht’s:
Bienenwachs klein raspeln oder schneiden und zusammen mit dem Öl in einem Wasserbad schmelzen. Kleiner Tipp: Das Wachs lässt sich später nicht mehr wirklich gut vom Gefäß abkratzen. Deshalb lieber gleich ein altes Glas benutzen und in einen Topf stellen. Sobald die Masse geschmolzen ist, nur noch den Honig sowie Aromen nach Wahl einrühren. Wer eine alte und leere Lippenstifthülse hat, kann jetzt die Mischung dort einfüllen. Es funktioniert aber auch mit einem sauberen kleinen Glas oder einer Dose. Der Balsam wird schnell fest und nimmt jede beliebige Form an.
Viel Spaß beim Ausprobieren – wir testen es ebenfalls gleich heute noch 🙂
Heike vom Heimathonig-Team
Darf’s auch mal ein sinnvolles Geschenk sein?
Niemand hat gesagt, dass es leicht wäre, jedes Jahr an Weihnachten die passenden Geschenke zu finden. Die meisten Menschen haben ohnehin alles, was sie brauchen. Ein Geschenk, das hervorragend schmeckt und dazu noch sinnvoll für unsere Natur ist, kommt da gerade recht: Honig aus Deutschland direkt vom Imker. Wem unsere Bienen, die Umwelt, in der sie leben und die Arbeit der Imker am Herzen liegen, bekommt jetzt noch eine erstklassige Idee dazu.
Vorbild Bienen: Viele leisten einen kleinen Beitrag, damit gemeinsam etwas Großes entsteht
Heimathonig hat ein neues Projekt für die Schwarmfinanzierung gestartet. Das Prinzip dahinter ähnelt dem der Bienen, die Honig sammeln: Viele geben einen kleinen Beitrag, der schließlich zu einem großen Ganzen wird. Crowdfunding nennt sich das Finanzierungsprinzip und Heimathonig möchte damit richtig durchstarten. Aus einem privaten Projekt entstanden, ist der Honigmarktplatz in wenigen Jahren zum größten Onlineanbieter für Imkerhonig in Deutschland geworden. Heute bietet die Plattform über 250 verschiedene Honigprodukte zur Auswahl. Die Nachfrage nach regionalen Honigspezialitäten ist in diesem Jahr so groß, dass viele Sorten im Sommer schon ausverkauft waren. Hinzu kommt, dass die Website dringend eine Aktualisierung braucht, um für unsere Kunden und Heimathonigimker sinnvoll zu funktionieren.
Schwärmt aus und sammelt Dankeschöns!
Deshalb ruft Heimathonig jetzt zum Crowdfunding bei startnext auf. Wer möchte, kann dort Fan werden oder gleich richtig Gutes tun und einen kleinen Beitrag spenden. Mit dem eingesammelten Geld aus der Schwarmfinanzierung wird der Relaunch der Website finanziert. Der Clou: Wer einen Betrag von 5 bis 1.500 Euro spendet, bekommt keine bloße Quittung, sondern ein wertvolles Dankeschön für seinen Einsatz. Unter den angebotenen Dankeschöns gibt es eine Saatmischung für hübsche und sinnvolle Bienenweiden, exklusive Honigpakete oder direkt den eigenen Bienenstock, den ein Heimathonig-Imker betreut. Wer sich also beteiligt, gewinnt gleich dreifach: Er bekommt eine ganz besondere Geschenkidee, die es nicht im Laden gibt, leistet einen wichtigen Beitrag für die Arbeit der Imker, die durch Heimathonig unterstützt werden und sorgt dafür, dass gerade die kleinen regionalen Imker langfristig eine Überlebenschance mit ihrer Arbeit haben.
Markus Helfenstein: „Wir bieten ein faires Prinzip und gleichzeitig nachhaltiges Tun sowohl für den Spender als auch die Empfänger. Ein geradezu perfektes Angebot für Menschen, die mit Ihren Geschenken ein Zeichen setzen für mehr Langfristigkeit im Denken.“
Zum neuen Schwarmprojekt und den Dankeschöns >>
Mehr über heimischen Honig als Beitrag zum Naturschutz im cleanenergy-project Blog >>
Dresden zeigt sich von der süßen Seite – mit Heimathonig!
In der Dresdener Neustadt hat gerade das Süßwarengeschäft „Süße Seite“ eröffnet.
Das Besondere daran: Die beiden Gründerinnen Kerstin und Maria legen besonders viel Wert auf natürliche Produkte, wenn möglich „Bio“. Auch wenn sie Präsente packen, achten sie darauf, dass sie nur Naturmaterialien nutzen. Vieles aus Holz, kein Plastik. Einen Schwerpunkt bildet Schokolade, die sehr gut, aber nicht zu teuer sein soll, das ist den beiden wichtig. Ob Bio oder nicht, im Supermarkt um die Ecke kann man das Angebot der „Süßen Seite“ nicht kaufen.
Hohe Ansprüche auch beim Honig
Diese Ansprüche haben Kerstin und Maria dann auch an den Honig gestellt, den sie in ihr Programm aufnehmen wollten. So meldeten sie sich bei Heimathonig, denn bei uns gibt es natürlich auch Bio-Honig aus Deutschland. Nach kurzem Hin und Her konnten wir den Gründerinnen etwas ganz Besonderes anbieten, das perfekt in ihr Konzept passt.
Sonderabfüllung von Heimathonig
Wir füllten kleine Glasröhrchen mit verschiedenen Sorten von unserem feinen Honig aus Deutschland.
Echter Naturkorken obendrauf und dann mit reinem Bienenwachs versiegelt. Kerstin und Maria waren sofort begeistert. Zu Recht: Das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Auf besonderen Wunsch: gerne wieder!
Für den einzelnen Verkauf eignet sich diese tolle Honig-Präsente leider nicht – dafür ist die Herstellung zu aufwändig. Für Kunden, die vor Weihnachten etwas Individuelles für Freunde oder Geschäftspartner suchen, füllen wir aber gerne noch mehr davon ab. Melden Sie sich einfach bei uns: info@heimathonig.de >>
Katja Baudis: Neu bei uns mit klasse Honigen
Katja Baudis betreibt eine Hobby-Imkerei im Harz. Dort, in ihrer Region, gibt’s ganz viel Natur:
Ihre Bienen fliegen rund um die unter Naturschutz stehenden Okerauen, angrenzend an das so genannte „Grüne Band“. Eine artenreiche Region, in der die Bienen ihre Freude haben und der Imkerin die Grundlage für einzigartige Honige bieten.
Ganz besonders freuen wir uns über einen Neuzugang im Oktober, den es noch nie bei uns gab: Majoranhonig! Aromatisch und elegant auf der Zunge zugleich ist dieser Sortenhonig eine echte Rarität (und ein super Tipp für alle, die schon jetzt an Geschenke denken…)
Doch es gibt noch mehr zu entdecken bei Katja Baudis. Einfach mal in ihrem Honig-Shop stöbern….
Viel Spaß und süße Grüße
Das Heimathonig-Team
Ein Bienenstich ist nicht immer süß…
Im Grunde sind die allermeisten Bienen bei uns sehr friedliche Tiere. Und auch wenn einem manche Leute etwas anderes einreden möchten: Sie stechen wirklich nur, wenn sie sich angegriffen fühlen. Wenn man plötzlich wild um sich fuchtelt, um sie zu vertreiben oder gar versucht, sie wegzuschlagen. Wer gerne Honig isst, sollte aber in jedem Fall einen klügeren Umgang mit den hübschen Tieren pflegen. Wichtig ist es deshalb, schon Kindern beizubringen, was richtiges Verhalten im Umgang mit Bienen oder auch Wespen und Hummeln ist.
Die Grundregel Nummer 1 lautet: ruhig bleiben.
Das kann natürlich etwas schwierig sein, wenn man von der Biene überrascht wird, auf sie getreten ist oder sie gar plötzlich im Trinkglas schwimmt. Aber auch dann gilt diese Grundregel – und der Gedanke daran, dass keine Biene aus Spaß oder böser Absicht sticht. Stechen ist nämlich gleichzeitig das Todesurteil für sie: Ohne Stachel kein Überleben. Wenn es einen mal erwischt hat, ist es wichtig, möglichst rasch den Stachel aus der Haut zu entfernen, denn am Stachel hängt das Bienengift. Das kann gerade für Allergiker sehr unangehm werden…
Grundregel Nummer 2 lautet also: den Stachel ziehen.
Am besten dazu eine Pinzette verwenden, notfalls auch mit dem Fingernagel versuchen, den braunen Stachel rückwärts rauszudrücken. Manche schwören danach aufs Aussagen der Stichstelle mit dem Mund. Kaltes Wasser hilft für den ersten Moment auch – oder ein wenig Eis.
Der stechende Schmerz nach dem Stich vergeht relativ schnell wieder, helfen können auf jeden Fall kühlende Gels aus der Apotheke oder auch Hausmittel, falls sonst nichts zur Hand ist: eine frische Zwiebel, in zwei Hälften geschnitten, kühlt und desinfiziert die Stichstelle und verhindert zu starkes Anschwellen.
Wir vom Heimathonig-Team wünschen eine schöne Sommerzeit – und möglichst viele friedliche Bienenbegegnungen!
