Über Heimathonig

In Deutschland haben wir eine Honigverordnung. Sie ist eine Art Mindestanforderung an die Qualität dieses Naturprodukts und besagt, dass dem Honig keine Stoffe entzogen oder hinzugefügt werden dürfen. Soweit – so gut. Realität ist leider, dass die auffallend billigen Honige aus dem Supermarkt mit Zuckersirup oder anderen chemischen Ersatzstoffen gepanscht sind. Wie ein SWR-Fernsehbeitrag aus „Marktcheck“ zeigt, sind davon noch nicht viele billige Honige betroffen, die Wahrscheinlichkeit steigt jedoch derzeit. Grund: Chinesische Massenware wird auch hier von großen Honigabfüllern gekauft, um die Margen im Verkauf zu verbessern.

Fazit: Wer sicher gehen will, kauft heimische Honige direkt vom Imker seines Vertrauens – oder hier bei Heimathonig.de. Wir kennen unsere Imker, prüfen die Qualität und können diese Honige empfehlen. Bei Honig, der zu 100% aus Deutschland kommt ist jedenfalls die Chance am größten, ein unverfälschtes Naturprodukt zu bekommen.

Allgemein

Die Diskussionen um die Schädlichkeit von Glyphosat sind alt. Seit der US-Konzern Monsanto 1974 das Herbizid auf den Markt brachte, sind unzählige Studien und Gegenstudien veröffentlicht worden – mit unterschiedlichen Ergebnissen und viel Misstrauen gegenüber den Quellen. Forscher sollen angeblich bezahlt worden sein, um positive Berichte abzuliefern.  Sicher ist: Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Pflanzenvernichtungsmittel. Es wirkt über die Blätter und hemmt einen lebenswichtigen Stoffwechselprozess in den Pflanzen. Und sicher ist auch, dass dieser Mechanismus eine Wirkung auf Insekten wie Bienen hat. Durch wiederholten Kontakt mit dem Umweltgift schwächt Glyphosat das Immunsystem von Bienen. Ihre Darmflora leidet darunter und die Veränderungen führen zu einer erhöhten Sterblichkeit unter den Insekten. 

Die Zusammenhänge sind noch nicht komplett geklärt. Sicher ist: Bienen- und Honigfreunde verzichten auf Monsanto-Produkte. Ein unkrautfreier Garten kann nicht schöner sein als Bienen und Hummeln auf Blumen zu beobachten…

 

Gourmet-Edition, Rezepte mit Honig

Der Sommer geht in die Verlängerung – und jetzt ist eine gute Zeit für Genießer: Die neuen Honige aus der Saison 2018 sind da und möchten probiert werden! Und wer noch ein paar Töpfe vom letzten Jahr hat, will sie vielleicht verbrauchen. Was könnte da Leckerer sein, als ein selbst gemachtes Eis mit Honig?

Wir haben das Rezept für euch! Man nehme: 2 Eier, 100 Gramm Honig (gerne flüssiger Linden- oder Akazienhonig), 1/4 Liter süße Sahne, Vanilleschote, etwas Zimt.

Wie geht’s? Ganz einfach die Eigelbe und den Honig in einer Schüssel verrühren, dann das ausgekratzte Mark der Vanilleschote und eine Prise Zimt dazugeben. Die beiden Eiweiße steif schlagen. Die Eigelb-Honigmischung mit der Sahne verrühren und anschließend den Eischnee vorsichtig unterheben. Jetzt die ganze Masse in einen Behälter füllen, der ins TK-Fach darf und dort ein paar Stunden einfrieren kann. Wer mag, rührt das Eis zwischendurch um, damit die Konsistenz feiner bleibt.

Und dann – einfach genießen, dass der Sommer noch laaaaange nicht vorbei ist 🙂

 

Allgemein, Imker, Über Bienen

Wer zum ersten Mal einen entdeckt, ist oft verblüfft und vielleicht auch ein bisschen erschrocken: So ein Bienenschwarm aus Zehntausenden Bienen ist ein ganz spezielles Gebilde in der Natur! Wer näher kommt und sich auskennt, erkennt die Schwarmtraube klar am Summen und den Bewegungen der Bienen. Mai und Juni sind die beliebtesten Monate für schwärmende Völker; deshalb ein paar Infos für alle, die Imker in ihrer Nähe haben und deshalb von einem Schwarm besucht werden könnten…

Gerne bei schlechtem Wetter oder kurz vor einem Gewitter und oft am neunten Tag nach der Eiablage verlassen 10-30.000 Bienen schlagartig den Bienenstock. Wichtig: Die Königin gibt das Signal – ohne sie verlässt keiner den heimatlichen Bienenstock. Meist suchen sich die ausgeschwärmten Bienen dann in der Nähe einen geeigneten Zweig oder Ast, an dem sie sich von neuem versammeln  und ausruhen. Kundschafter-Bienen fliegen von dort einzeln los, um die Umgebung nach passenden Unterkunften abzusuchen. Morsche Bäume mit Nisthöhlen sind traditionell beliebte Unterkünfte, werden aber nur noch selten gefunden. Umso wichtiger, den Bienen wieder ein Zuhause zu geben und jetzt einen Experten  zu verständigen. Bitte versuchen Sie nicht, einen Schwarm zu berühren oder gar selbst einzufangen. Aus den grundsätzlich friedlichen Wesen könnten in diesem Zustand sonst aggressive Insekten werden.

Unsere Tipps zum Entfernen eines Bienenschwarms:

  • Stellen Sie sicher, dass es sich wirklich um Bienen (und nicht Wespen) handelt. Tipps zur Unterscheidung gibt es hier: Kennzeichen eines Bienenschwarms >>
  • Kennen Sie einen Imker in der Nähe? Prima, rufen Sie ihn an und verständigen ihn über den Schwarm und den genauen Fundplatz. Er wird versuchen, den Schwarm vorsichtig einzufangen und sicher zu bergen.
  • Sie kennen keinen Imker und möchten den Schwarm dennoch sicher entfernen lassen? Dann sind Sie bei der Schwarmbörse genau richtig >>
  • Wichtig: Nur wenn die Bienenkönigin mit eingefangen werden konnte, wird der gesamte Schwarm von dannen ziehen und nicht wiederkommen. Warten Sie bzw. prüfen Sie mit dem Imker genau, ob das der Fall ist.

Hier ein Video aus Aitrach, wo wir vor kurzem beim erfolgreichen Bergen eines Bienenschwarms dabei sein konnten >>

Honig

Die ersten Honige aus der frischen Schleuder eines Jahres sind immer etwas Besonderes: Was haben die Bienen gesammelt? Wonach schmeckt es?
Den ersten neuen Honig der Saison 2018 bietet in diesem Jahr Imker Burmester aus dem Brandenburgischen bei Heimathonig an. Bei ihm bestäuben die Bienen die vielen Obstbäume der Region und erhalten damit auch die typische Prägung und Pflanzenwelt der Mark Brandenburg.

Der frische Bio-Obstblütenhonig stammt von den Bäumen aus alten Plantagen, wo es vor allem Süßkirschen, Sauerkirschen und in der Nähe auch wunderschöne alte Apfelbäume gibt. Entstanden ist daraus ein echter Frühlingstraum: mild, leicht fruchtig und herrlich feincremig gerührt. Jetzt gleich probieren!

Allgemein

Der Frühling ist da und mit ihm das Summen der ersten Bienen, Hummeln, Käfer und Schmetterlinge. Leider ist in den letzten Jahren die Zahl der Insekten dramatisch zurückgegangen. Schuld daran ist die Belastung der Natur durch Chemikalien in der Landwirtschaft.  Mehr als Dreiviertel aller wild wachsenden Pflanzen sind jedoch auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Sterben sie aus, gibt es auch diese Pflanzen und ihre Früchte nicht mehr. Nicht zuletzt: Die meisten Insekten sind eine wichtige Nahrungsquelle für andere Tiere. Rund 60 Prozent aller Vogelarten ernähren sich davon.

Gründe genug, sich 2018 um den Schutz und Bestand unserer heimischen Insekten zu kümmern! Wie wäre es zum Beispiel mit dem Bau eines eigenen Insektenhotels? Das macht Spaß und das Ergebnis schmückt jeden Garten. Bastelanleitungen und Tipps zum Aufbau gibt es beim NABU >> oder auch bei insekten-hotels.de >>

Wer nicht so praktisch veranlagt ist, kann sich inzwischen auch in fast jedem Baumarkt die Materialien sowie fertige Insektenunterkünfte kaufen.

Nicht nur die Bienen, sondern die gesamte Natur wird es allen Hotelbauern danken…

Honig, Honig Gesundheit

Bald geht es wieder los: die Augen trängen, die Nase läuft und trotz Frühling fühlen sich viele matt und schlapp. In Deutschland leiden fast 20 Millionen Menschen unter einer Allergie wie Heuschnupfen. Ein Viertel aller Kinder sind mittlerweile von Allergien betroffen. Wir haben rechtzeitig vor dem Start der Pollensaison einen guten Tipp für alle, die ihren Heuschnupfen auf die sanfte Art loswerden möchten.

Regionaler Honig trainiert das Immunsystem
Honig enthält in geringen Mengen Reste der Blütenpollen, den die Bienen gesammelt haben. Wer ihn verzehrt, nimmt automatisch an einem Desensibilisierungsprogramm teil. Denn die regelmäßige Aufname der Allergene trainiert das Immunsystem ähnlich wie bei einer schulmedizinischen Desensibilierung: Der Körper gewöhnt sich daran, bestimmte Stoffe nicht mehr als fremd, sondern normal anzuerkennen. Das Ganze funktioniert aber nur, wenn der Honig von Bienen aus der Nähe produziert wurde. Nur dann sind auch genau die Pollen in entsprechenden Mischungsanteilen drin, die allergische Reaktionen hervorrufen. Außerdem wichtig: Wann hat der Imker den Honig geschleudert? Wer sensibel auf Frühblüher reagiert, sollte es mit Honig versuchen, der früh im Jahr, also im April/Mai geschleudert wurde. Und wer im Sommer unter Heuschnupfen leidet, ist mit der Schleuder vom Spätsommer gut beraten. Täglich ein Tee- bis Esslöffel Honig genügen und der Körper ist gut auf die neue Blütezeit und Pollensaison eingestellt.

Probieren Sie es aus – Honige aus Ihrer Region finden Sie bei Heimthonig ganz einfach, in dem Sie Ihre PLZ im grünen Suchfeld eintragen >>

Allgemein

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Allgemein

Irgendwie ist dieser Sommer zu schnell vorbei gegangen: Gefühlt lagen wir gerade noch in der Sonne und dachten an die nächste Abkühlung – und schon ist wieder Herbst- und Kaminzeit, draußen tobt Sturmtief „Sebastian“ mit Regen. Damit dieser Wechsel nicht ganz so hart ausfällt: Probieren Sie mal ein frisches Glas Honig aus der Ernte 2017. Wir  haben ganz wunderbare neue Sorten und Imker dazu bekommen in diesem Jahr. So zum Beispiel den Sommerhonig von Imker Berthold Kappe aus Delmenhorst >> oder auch den sehr aromatischen Sommerblütenhonig aus den Düsselauen von Imker Jeremias Bruker >>

Genießen Sie die neuen Honige und verlängern Sie so Ihren Sommer – zumindest auf dem Frühstückstisch ein bisschen:-)

 

Honig, Über Bienen, Über Heimathonig

Auf unserer Website geht es meist darum, die Honige der Imker als besonders leckeres Genussmittel  zu beschreiben. Doch im Grunde geht es um so viel mehr: Wir brauchen Bienen für die Bestäubungsleistung von Nutz- und Kulturpflanzen. Und wir brauchen eine Umwelt, die Bienen einen Lebensraum bietet. Im aktuellen Interview mit dem Online-Magazin LifeVerde.de lesen Sie mehr über die Hintergründe von Heimathonig.de, die Frage, warum regionaler Honig gut ist für uns und die Umwelt – und was Eisbären mit Bienen gemeinsam haben.

Zum Beitrag auf LifeVerde.de >>